Handchirurgie Seefeld | Zürich
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CARD - Computer Assisted Research & Development

Die Abkürzung CARD steht für Computer Assisted Research & Development und stellt ein Behandlungkonzept dar, das von PD Dr. Andreas Schweizer in Zusammenarbeit mit der Firma Medacta International an der Uniklinik Balgrist in Zürich entwickelt wurde. Die computerunterstützte Planung von Operationen hilft vor allem in der Analyse und dem Verständnis posttraumatischer Fehlstellungen von Knochen und schafft damit die optimalen Voraussetzungen für anatomisch korrekte Rekonstruktionen.

CT-basiert können 3D-Modelle der fehlgestellten und gesunden Seite am Computer übereinander gelegt und das Ausmaß der Korrektur berechnet werden. So besteht die Möglichkeit,  Bohr- und Sägeschablonen am 3D-Drucker zu erstellen, die auf den fehlgestellten Knochen aufgesetzt werden und nach dem Sägen und Bohren durch Fixierung des Knochens des in die Berechnung eingebundenen Implantats eine absolut anatomische Korrektur erlauben.

Das Verfahren stellt nicht nur für die Behandlung von Fehlstellungen nach Radiusfrakuren (Speichenbrüche) sondern auch für die Korrektur anderer Knochen, vor allem fehlverheilter Kahnbeinbrüche (Skaphoidpseudarthrosen), eine sinnvolle Ergänzung des bisherigen therapeutischen Vorgehens dar. Wir freuen uns, diese Innovation bald auch in der Handchirurgie Seefeld anbieten zu können.


Workshop-Foto mit Dr. Christoph Klimsa (Chur), Dr. Jürg Sonderegger (Altstätten / Grabs) und Dr. Frederik Hahn (Zürich).