Handchirurgie Seefeld Zürich | Dr. Sebastian Kluge
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Delegation der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie in Jerusalem

Nachdem die letzte Delegationsreise der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) 2016 nach Qingdao (China) führte, war die Handchirurgie Seefeld Zürich auch in diesem Jahr wieder vertreten. Ziel war Jerusalem, wo die Israeli-German Hand Conference vom 14.-15. Mai 2017 unter der Präsidentschaft von Dr. Shai Luria (Jerusalem) im Mount Zion Hotel abgehalten wurde.

Die diesjährige Delegation der DGH war unter der Organisation von Univ.-Prof. Dr. med. Riccardo Giunta (München) mit 19 Delegierten und 22 Vorträgen überaus gut vertreten. Der zweitägige Kongress konnte zeigen, wie gefestigt die internationalen Beziehungen trotz (oder gerade wegen) des geschichtlichen Hintergrundes sind und gepflegt werden. Die fachspezifischen Einzelthemen Treatment of Complex Fractures, New Techniques and Technologies in Hand Surgery, Advances in Hand Therapy sowie Strengthening Hand Surgery - Education PR, International Cooperation etc. wurden umfassend abgedeckt und auch das Thema Complex Hand Injuries and limb mutilations due to War and Terror rege diskutiert - ein Thema das bei steigender terroristisch motivierter Anschlaghäufigkeit auch in Europa immer mehr in den Fokus des Interesses gerät. 

Sehr interessant waren die Erfahrungen der israelischen Kollegen zur Behandlung von Verbrennungen mit NexoBrid® und die Fortschritte in der Entwicklung und Produktion myoelektrischer Prothesen, welche sich heute durch Erfassen der Hirnaktivität steuern lassen. Ein Vortrag von Dr. Frederik Verstecken (Antwerpen) konnte zeigen, dass auch in anderen Ländern ein Fokus auf die Computerassoziierte Rekonstruktion von Fehlstellungen gelegt wird und es sich lohnt, hier dem Trend zu folgen. Dr. Sebastian Kluge konnte mit einem Vortrag über The role of high-resoltution ultrasound in patients with traumatic hand and wrist injuries sehr großes Interesse an einer individuellen und genauen Diagnostik wecken.

Kulturelle Programmpunkte waren eine Reise nach Masada und an das Tote Meer sowie eine umfassende Stadtführung durch die stark religiös geprägte Hauptstadt des Landes, die sehr tiefgründige Einblicke in die lokale Spannungslage gab.